Künstliche Fingernägel
Die Bezeichnung künstliche Fingernägel ist in der heutigen Zeit nicht mehr so ganz eindeutig zuzuordnen. Es gibt natürlich immer noch die Kunstnägel, die auf den Nagel aufgeklebt werden, aber auch andere Methoden wie die Naturnagelverstärkung mit Hilfe von beispielsweise Gel, werden heute als künstliche Fingernägel bezeichnet.
Künstliche Fingernägel, die man auf den Nagel aufklebt, haben in allererster Linie die Aufgabe den Nagel zu verlängern und optisch gepflegter wirken zu lassen. Diese kann man in einfachen Variationen bereits in jeder Drogerie erhalten und selbst schnell und einfach aufkleben, allerdings muss der Kunstnagel nachgefeilt werden, da die Nagelform von Mensch zu Mensch unterschiedlich ist und bei der Erstellung des Kunstnagels darauf keine Rücksicht genommen werden kann. Solche Nägel sind meist für den einmaligen Gebrauch. Anders ist es mit einer Nagelverlängerung in einem Nagelstudio, dort werden Tips verwendet, die qualitativ etwas haltbarer sind und dem natürlichen Nagel mehr nach empfunden sind. Diese Nägel halten bedeuten länger und sind nicht sofort als künstliche Fingernägel zu erkennen.
Wer seine Nägel nicht verlängern , sondern ihnen einfach nur etwas Halt und Stabilität geben möchte, ist mit einer Nagelverstärkung wohl am besten beraten. Es gibt bei dieser Technik die Acrylnägel und die Gelnägel. Alle Methoden haben aber gemein, dass sie in regelmäßigen Abständen (4-6 Wochen) erneuert werden müssen, da der natürliche Nagel weiter wächst und so recht schnell eine kleine Lücke zwischen der Nagelhaut und dem künstlichen Fingernagel entsteht.