Künstliche Befruchtung
Montag 22. September 2008 von admin
Ausbildung, Studium, Karriere, nie war der richtige Augenblick für ein Kind. Doch die Zeit vergeht und irgendwann wünschen sich die meisten Paare ein solches. Was kann man unternehmen, wenn man nun endlich ein Baby haben möchte, aber es einfach nicht klappt und die biologische Uhr zu ticken beginnt?
Gerade für Frauen stellt ungewollte Kinderlosigkeit häufig eine große psychische Belastung dar. Dank Künstlicher Befruchtung können inzwischen immer mehr Paare trotzdem glückliche Eltern werden. Vorraussetzung für eine künstliche Befruchtung ist in der Regel eine feste Partnerschaft, sowie der mindestens ein Jahr dauernde, erfolglose Versuch, schwanger zu werden. Man unterscheidet grundsätzlich zwei Methoden zur künstlichen Befruchtung: Die In Vitro Fertilisation, bei welcher die Eizelle der Frau mit einer Samenspende des Mannes außerhalb des Körpers in einem Reagenzglas befruchtet und erst danach in die Gebärmutter eingesetzt wird, und die intrauterine Insermination, bei welcher das Sperma künstlich in die Gebärmutter der Frau gelangt, die Schwangerschaft dann aber direkt in ihrem Körper entsteht. Bei bestehender Impotenz besteht die Möglichkeit, Sperma direkt aus dem Hoden des Mannes zu gewinnen.
Die meisten Krankenhäuser bieten für Paare mit Kinderwunsch eine Babywunsch-Sprechstunde an. Auch alleinstehende Frauen sowie lesbische Paare können sich unter bestimmten Bedingungen mit Sperma aus einer Samenbank künstlich befruchten lassen. Die daraus entstanden Kinder können später zwar erfahren, wer ihr genetischer Vater war, dieser ist jedoch vertraglich von allen Rechten und Pflichten einer Vaterschaft entbunden. In vielen Fällen ist die deutsche Gesetzgebung noch nicht eindeutig. So kann künstliche Befruchtung neben aller Freude auch ethische, soziale und juristische Probleme aufwerfen.
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